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Detailierte Künstler Informationen: Fragyle

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Fragyle

FRAGYLE machen Progressive Rock. Das derzeitige Line-Up besteht aus Moritz Burgmann (Keyboards) und Marcel Adenäuer (Leadgesang, Gitarre) - beide von Beginn an dabei - sowie Claus Adenäuer (Gitarre), Jens Layer (Bass) und Arno Mehren (Schlagzeug).
FRAGYLE, das sind Songs, die von rockigen Schmuseballaden und straightem 80er-Poprock über Knoten-in-die-Ohren-machende Rhythmus-, Akkord- und Taktwechsel bis zu monumentalen 12-Minuten-Stücken das ganze Spektrum melodiöser Rockmusik abdecken. Aber Vorsicht, selbst vor Ska- und Reggaeelementen ist man nicht sicher!
FRAGYLE wurde im nebligen März des Jahres 1991 von Bert Neubert und Moritz Burgmann in Bonn gegründet. Bassist Björn Mundhenk und Drummer Carsten Esser vervollständigten bald darauf die erste Besetzung.
Die eher experimentelle Instrumentalmusik dieses Quartetts fand zwar allgemein positives Echo, doch irgendwann wurde der Band klar, dass die Saiten rauf und runter rollende Murmeln nicht alles sein konnten. Doch weder überragten die stimmlichen Qualitäten, noch brachten wir Singen und Spielen unter einen Hut. Nach langer, weltweiter Suche erbarmte sich im Februar 1992 Marcel Adenäuer und lieh FRAGYLE von nun an seine Stimme.
Endlich konnt das bisher brachliegendes Material auch gesanglich realisiert werden. In der Folge spielte FRAGYLE auf mehreren Gigs mit anderen lokalen Größen wie JUST ONE NIGHT, SAP, AARDVARKS und AMOK, so bei Rock im Amos (14.7.1992), 1. Bad Godesberger Bandfestival (22.1.1993), Rock at Rhine (26.3.1993) - bei 5°C mit fast gefrorenen Fingern auf der Pritsche eines LKW -, Rock im Amos II (15.5.1993). Im März 1993 nahm FRAGYLE auch gleich das erste Demo-Tape auf: GESTURE OF FAREWELL. Das böse, böse Abitur riss dann erhebliche Lücken in das Line-up, Steffen Wimmers ersetzte Carsten Esser am Schlagzeug.
Es folgten zwei weitere Demo-Tapes: JOURNEY TO THE LAND OF DARK PROMISE (Dezember 1993) und THE LOST DICE (März 1994 ). Danach stieg Bert Neubert aus.
Doch FRAGYLE verzagten nicht: gab es nicht z.B. mal eine Band mit Namen GENESIS, die ebenfalls mit drei Mann den einen oder anderen kleinen Hit landen konnte? Also ging es ab ins Studio und wieder heraus mit WHERE EAGLES FLY (April 1995). Aber wie zu dritt einen Gig durchführen? Mit Claus Adenäuer wurde für Rock im Amos III (27.4.1996)alsbald Unterstützung an der Gitarre gefunden. Steffen verließ FRAGYLE aus persönlichen Gründen im Sommer 1996.
Zunächst wurde er durch einen Drumcomputer ersetzt. So wurde ein weiteres Demo aufgenommen - bei dem zur Hälfte alten Rocksongs durch eigene Interpretation neuer Glanz verliehen wurde: TRACES OF AMBIGUITY (April 1997).
Um wieder in kompletter Besetzung aktiv zu werden, wurden mit Jens Layer (Bass, 1998) und Martin Jerchel (Drums, 1999) zwei neue Mitglieder in die Band aufgenommen.
Dieser bis dahin musikalisch besten Besetzung eilte ein derartiger Ruf voraus, dass FRAGYLE gar für eine Festveranstaltung des Bundesverkehrsministeriums im Juni 1999 gebucht wurden. Zu solchen bundesrepublikanischen Weihen gelangt, musste endlich eine richtige CD produziert werden - und so geschah es. Im AMOS-Tonstudio entstand unter fachkundiger Hilfe des legendären Didi Dietrich VISIBLE TOUCH, veröffentlicht im Juni 2000 und präsentiert auf einer nicht minder legendären Release-Party.
2003 stieg Martin Jerchel aus, doch wie heißt es so schön: ad augusta per angusta (oder so) - nach wochenlanger Agonie wurde im Mai anno 2003 mit Arno Mehren ein absolut perfekter Ersatz gefunden.
Mit neuem Schwung ging's ans nächste Album, aufgenommen im Laufe des Jahres 2004 und fertig gemixt im Januar 2005: BREAKFAST WITH L.A.D. Wer sich hinter diesem Kürzel verbirgt? Na, niemand geringerer als Lesley-Anne Down, die Madeline aus FACKELN IM STURM und Traum unserer jugendlichen Nächte... Planungen für eine Autogrammstunde mit dem Star laufen auf Hochtouren!
Nach Aufnahmen im Sommer 2006 wurde im Dezember desselben Jahres das Nachfolgealbum SEX SELLS veröffentlicht und auf einem Konzert in der Bonner Mausefalle (33 1/3) den Ohren der Öffentlichkeit vorgestellt.
Noch mit Jens Layer wurde THE CLOSED LOOP VALLEY eingespielt, der während des Masterings seinen Platz für Dietrich Sülthaus räumte (freiwillig!). Dieser Neuzugang entpuppte sich als Volltreffer, und mit ihm entstand auch das bislang jüngste Album THE RIDDLE (2012).
Seit Mitte 2009 spielt nun diese Formation - und wenn sie nicht gestorben sind (sind wir bislang jedenfalls nicht), spielen sie weiter, bis die Ohren dröhnen und die jubelnde Fangemeinde in finaler Ekstase zusammenbricht...


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