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Detailierte Künstler Informationen: Der Wolf

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Der Wolf

Der Wolf, bürgerlich Jens Albert, (* 27. September 1973 in Lüdinghausen) ist ein deutscher Rapper und DJ.

Gegen Ende der 1990er Jahre feierte er größere Chart-Erfolge mit den Singles "Gibt’s doch gar nicht" und "Oh Shit – Frau Schmidt". Das darauffolgende Album "Der Wolf – Das Album" verkaufte sich ebenfalls erfolgreich und platzierte sich in den Albumcharts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In späteren Jahren veröffentlichte er weitere Alben und arbeitete mit Künstlern wie dem US-amerikanischen Rapper Big Daddy Kane und dem deutschen Sänger Cosmo Klein zusammen. Zudem ist er als DJ in verschiedenen musikalischen Projekten aktiv und Mitbegründer des Plattenlabels Bounty Records.

Seine musikalische Laufbahn begann Der Wolf als Home-Scratch-DJ mit einem Fokus auf Hip-Hop und Funk. 1994 hatte er seinen ersten Resident-DJ-Job in der „Zeche“ in Bochum. Ab 1995 legte er in Clubs im Ruhrgebiet auf, darunter auch Drum-’n’-Bass-Partys mit DMC Quincy, mit dem er bis heute zusammenarbeitet und produziert.

Mit seinem Debüt "Das Album" (1997) erreichte er Platz 16 der deutschen Albumcharts. Charakteristisch für seine Musik sind gesampelte Funk- oder Soul-Beats kombiniert mit schnellen Rap-Texten. Die Singles "Gibt’s doch gar nicht" (D 25) und "Oh Shit – Frau Schmidt" (D 18) waren besonders erfolgreich, bei ersterer wirkte Sasha als Background-Sänger mit. Der Song "Sei dein eigener Held" erschien 2002 erneut auf dem Soundtrack des US-Films "Die Regeln des Spiels".

Das Nachfolgealbum "Musik aus (M)Einem Jahrzehnt" (1998) konnte den Erfolg des Debüts nicht wiederholen, enthielt aber eine Überarbeitung älterer Stücke wie "Wirf Die Waffe Weg '98". In dieser Zeit entwickelte er eine Vorliebe für Big Beat sowie Funky- und Disco-House-Musik. Das Album "Was soll ich sagen" (2000) hatte nur mäßigen Erfolg, woraufhin Der Wolf verstärkt als Gastrapper und mit DJ-Sets aktiv war. Als DJ ist er unter anderem bei der Gruppe "The Killergroove Formula" tätig. Diese erzielten mehrere Top-40-Hits in internationalen DJ-Charts und veröffentlichten eine LP sowie sechs Singles. Seit 2009 ist er außerdem Mitglied der Dortmunder Funk-Rock-Formation "Higher BuBu".

2006 beteiligte er sich am Benefiz-Album "Wir Sind Borussia!" und steuerte in Zusammenarbeit mit Kollegen die Songs "Shaalaalala Borussia" (mit Ede Whiteman & ND) und "Ein Stern" (mit Ede Whiteman) bei. Ein für 2007 angekündigtes Comeback-Album "Wolf GTI" wurde mehrfach verschoben und erschien letztlich nicht. Seit 2011 veröffentlicht Der Wolf zusammen mit Kollegen Analysen von Borussia-Dortmund-Spielen auf YouTube und schwatzgelb.de, die mit Rap-Texten untermalt sind.

Nach Klärung der Rechte an "Wolf GTI" gründete er 2015 mit Partnern das Label Bounty Records und veröffentlichte den Song "Der Phrasensmasher" auf YouTube. Die Single-EP "Wolf GTI" erschien ebenfalls, gefolgt vom vierten Album "Turbo Funk" am 29. Juli 2016. Das Album enthält neben neuen Stücken auch eine Neuauflage des Hits "Gibt’s doch gar nicht 2k16" mit aktualisierten Texten. 2018 folgte die Single-EP "Ne, is klar" mit Sista Silk.

2019 steuerte er ein Feature zum Song "Zu Komplex" der Dortmunder Punkrock-Band "Die Lieben Löwen" bei und erschien auch im dazugehörigen Musikvideo.

Seinen DJ-Stil beschreibt er als „Smartcore-Funk“ oder „Urban-Beats“, eine Mischung aus Hip-Hop, Reggae/Ragga, R’n’B, Big Beat, Breakbeats, Nu-Funk, Drum ’n’ Bass, 70er-Jahre-Funk und Soul. Bei Auftritten spielt er zudem Disco-Classics der 1970er bis 2000er sowie aktuelle Chart-Hits. Auf der Streaming-Plattform Twitch betreibt er den Kanal "DerWolfTV", auf dem regelmäßig Live-Hip-Hop-Sets mit weiteren DJs und Freestyle-MCs gezeigt werden.

Studioalben
Das Album (1997)
Musik aus (M)Einem Jahrzehnt (1998)
Was soll ich sagen (2000)
Turbo Funk (2016)


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