1.) Eine canadische (Post-)Hardcore Band um den ehemaligen New Day Rising und China White Frontmann Chris Gray. Dieser prägt durch seinen teilweise recht pathetischen Gesang den Stil der Band,
2.) Germ (bürgerlich René Swain; * 15. Februar 1969 in Groß-Umstadt) ist ein deutscher Rapper.
Kindheit
Germ ist als Kind einer deutschen Mutter und eines amerikanischen G.I. in Frankfurt aufgewachsen. Schon als Kind hat er seinen Vater und seinen Bruder bei einem Autounfall verloren und als Afrodeutscher Diskriminierung erlebt. Zu den musikalischen Vorbildern seiner Jugend gehörten Sugarhill Gang, MC Shan und LL Cool J. Mit 18 Jahren stand Germ das erste Mal als Rapper auf einer Bühne, wurde jedoch vom Publikum ausgebuht.
Karriere
Nach einem USA-Aufenthalt im Jahr 1988 arbeitete er unter dem Namen Zyon (anfangs auch Zion) mit Sven Väth an dessen Projekt Mosaic. Später erschien dann seine erste HipHop Platte unter dem Namen Al Rakhun auf dem Label Dope On Plastic, ein Sublabel des (wegweisenden) Hardcore Techno Labels Planet Core Productions. 1991 folgt ein weiterer USA-Aufenthalt, bei dem Germ auch seinen Künstlernamen erhielt. Während der Ausbildung zum Toningenieur wird der junge Mann aus Deutschland kurz Germ genannt. Gleichzeitig ist Germ auch das Akronym für Genetisch Erschaffenes Reinkarniertes Meisterhirn. Von 1993 bis 1996 war Germ wieder zurück in Frankfurt und veröffentlichte die EP Spirit Of Attitude und das Album Day Of Resurraction. 1996 ging Germ zurück nach New York und konnte mit More & More beim amerikanischen Label Shadow erstmals in den USA seine Musik herausbringen. Weitere Versuche, sich in den USA zu etablieren, scheiterten jedoch, sodass Germ 2001 zurück nach Deutschland ging und sich diesmal in Berlin niederließ. In seiner weiteren musikalischen Entwicklung kommt es zur Zusammenarbeit mit dem Wu-Tang Clan und dem Projekt Brothers Keepers.
3.) Zyon ist ein Trancemusikprojekt, bestehend aus A.C. Boutsen, Stevie Be-Zet, R. Hildenbeutel und Germ (Sänger).
Sven Väth komponierte Mixe für die Singles.
Bevor dieses Projekt sich Zyon nannte, gab es vorher schon Mosaic III feat. Zion, in welches sich Sven Väth als Sam Vision nannte. Die Singleveröffentlichung davon ist "Dance Now"
Unter Zyon gab es No Fate und Raindrops als Singles und das Album Zyon.
No Fate wurde 1992 als erste Maxi-CD mit 4 Mixen veröffentlicht. Gleich danach erschien eine Remix-MCD mit 2 weiteren Mixen.
1996 gab es eine Neuauflage von No Fate als "The Ultimate Mixes". Diesmal mit 6 Versionen, darunter mit 2 neuen Mixen und Mixe von den ersten Singleveröffentlichungen. Von dieser Mix-CD gab es eine Neuauflage.
No Fate wurde von vielen namhaften Künstlern wie ATB, Paul van Dyk, Francesco Diaz, Scooter uvm. gecovert.
Dieses Stück erschien auch auf einigen Samplern wie Dream Dance, More than Miles etc.
Raindrops erschien auch 1992 und ist die zweite Singleveröffentlichung mit 3 Mixen und einem Track (Birthtube), der nur auf der Maxi-CD zu finden ist.
Es gab zudem noch einen Reggaemix und Summer´92 Mix, die nur auf einer Promovinylsingle erschien.
Das Album ZYON kam 1992 mit 11 Titeln auf dem Markt.
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