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Detailierte Künstler Informationen: Wolfenstein

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Wolfenstein

Zur Hardcorepunk/Powerviolence Band hier -> http://www.lastfm.de/music/W%C3%B8lfenstein

Die Geschichte der im Dezember 2008 gegründeten Formation WOLFENSTEIN beginnt mit dem Leben des Komponisten und Produzenten Matthias Lange.

Geboren und teilweise aufgewachsen in der ehemaligen DDR, ist der Kontakt zur populären Musik,
gesungen in seiner Muttersprache, schnell hergestellt.
„Es waren vor allem die unbequemen Bands wie die Klaus Renft Kombo, Pankow oder Silly, die mich als Kind und Jugendlicher sehr stark beeindruckt haben.“
Als Teenager in den neunziger Jahren hat man nicht sehr viele Optionen. Man hört entweder Eurodance
oder deutsche Rockmusik.
„Über meinen älteren Bruder kam ich irgendwann unweigerlich mit den bekannten Einstiegsdrogen in Sachen Musik in Kontakt“. Die Rede ist natürlich von den Ärzten oder den Toten Hosen, die gerade am Anfang der neunziger Jahre noch überaus präsent waren. Ende der neunziger Jahre sollten aber genau
diese Jugendidole kein einziges nachhaltiges Album mehr veröffentlichen. Die Qualität ihrer Musik versinkt zunehmend im Mittelmaß.
„Wir haben uns damals alle nach neuen klanglichen Ideen umgesehen, hatten aber immer den Drang der Muttersprache treu zu bleiben.
Der Tag, der mein Leben verändert hat, ist der Tag, an dem ein guter Freund von mir eine CD namens Viva Los Tioz in meinen CD Player legte“.
Überrascht und beeindruckt von der simplen Härte der Musik, beschloss der damals schon ausgebildete Schlagzeuger und Pianist Matthias Lange, sich das Gitarrenspiel anzueignen. Die Onkelz standen hierfür natürlich Model.
Nach der Jahrtausendwende folgten mehrere deutsche und englische Bands, in denen er wechselweise als Drummer und Gitarrist tätig war, sowie ein Tontechnikstudium in Leipzig.

Ohne eine handvoll Menschen, die in den letzten Jahren wieder hohen Anspruch und Kultur in die deutsche Musik gebracht haben würde es Wolfenstein wahrscheinlich nicht geben. Es sind vor allem die ´alten Herren´ wie Heinz Rudolf Kunze, Wolf Maahn oder Westernhagen, die hier eine Rolle spielen.
„Ich habe H.R. Kunze live in Dresden gesehen. Diese Art mit seiner Muttersprache zu spielen und
umzugehen, hat mich tief beeindruckt. Dieser Tag war der Anstoß für Wolfenstein“.


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