“Eines der besten Debutalben aus Deutschland überhaupt” schrieb das Rock Hard Magazin über NWOGHM, die erste CD der deutschen Metaller VIRON. Nach einer Demo-EP erschien die Scheibe beim griechischen Label Sonic Age Records (Twilight Vertrieb) und erntete durch die Bank gute Kritiken in der Fachpresse. Trotz dem teilweise polarisierendem CD-Titel überraschte die Band mit einem Stil, der näher am klassischen US-Metal ist als am teutonischen, meist eher fröhlich klingendem Stahl. VIRON spielten u.a. auf dem Headbangers Open Air und dem Swordbrothers Festival, sowie Einzelshows und Kurztourneen mit u.a. Ruffians, Majesty, Sabaton oder Morgana Lefay - und auch auf dem Livesektor hagelte es durchweg sehr gute Reviews. Ein weiteres Lebenszeichen war ein Beitrag auf dem Manilla Road Tribute “The Riddle Masters”. Recht bald wurde klar, dass die beschränkten Möglichkeiten des Undergroundlabels der weiteren Karriere des Quintetts im Weg stehen. Im Frühjahr 2007 gaben Sonic Age VIRON frei, die bereits einige Angebote auf dem Tisch hatten. Man entschied sich für das Label Metal Heaven (Vertrieb in Deutschland: SoulFood).
NWOGHM beinhaltete alle Songs, die die Band bis zum Studiotermin im Programm hatte. Was VIRON auf der Bühne geboten hat, wurde im Studio fast haargenau reproduziert. Und auch dieses Mal wurde auf moderne Technik wie getriggertes Schlagzeug oder Amp-Simulationen verzichtet. Keyboards sucht man vergeblich, gemastert wurde nur so viel wie nötig. Trotz dieser Arbeitsweise unterscheidet sich die neue CD FERRUM GRAVIS stark vom Vorgänger. Für das Schreiben der Songs ließ man sich wesentlich mehr Zeit als beim Debüt und es wurde mehr Wert auf griffige Refrains gelegt. Für die Aufnahmen, erneut im Kohlekeller Studio (Sieges Even, Killers, Crematory), investierte man über einen Monat, was sich mit einem glasklaren, natürlichen und dennoch druckvollen Sound ausgezahlt hat.
Auf FERRUM GRAVIS haben VIRON ihren Stil verfeinert und bieten ein fast schon universelles Metalalbum. Das Spektrum der Band, vorallem auch innerhalb einzelner Songs, weist sämtliche Spielarten zwischen Thrash Metal und purem Heavy Metal auf, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Sie beweisen, dass klassischer Metal nicht automatisch altbacken klingen muß, dass True Metal nicht zwingend mit Drachen, Schwertern und Kindermelodien zu tun hat und dass sich Melodie und Härte nicht ausschließen. Der Ausbruch aus dem Metal-Underground ist mit FERRUM GRAVIS vorprogrammiert, ohne dabei die Fanbase zu verprellen.
Line Up:
Alexx Stahl - vocals
Thilo Feucht - guitars
Roger Dequis - guitars
Ingmar Holzhauer - bass
Neudi - drums
Titel: Ferrum Gravis
Label: Metal Heaven
Vertrieb (Deutschland): SoulFood
Release GAS: Februar 2008
Promotion: GerMusica
www.myspace.com/viron1
www.metalheaven.de
www.germusica.de
← Zurück