Möglicherweise war es lediglich der Wunsch den eigenen Gedanken eine Form zu schenken, ein Gefäß dafür erschuf der Solokünstler, geboren am 19.05.1988 in Schwarz / Tirol, schlussendlich mit „Variya Devold“ - eine Manifestation der Verinnerlichung.
Nach zweijähriger Ausübung am Instrument Schlagzeug, erlernte er dieses bewusst autodidaktisch seit dem Jahre 1995 bis einschließlich 2009.
Im selben Jahr wechselte er vom Instrument Schlagzeug zum Klavier, welches heute den hauptsächlichen Bestandteil dieser Musik darstellt. Zeitgleich entstand der bis heute verwendete Künstlername „Variya Devold“.
Nach mehreren Umzügen innerhalb Österreichs, siedelte der Musiker schlussendlich 2010 nach Deutschland um und begann instinktiv mit den Arbeiten an seinem ersten Album „Amalia“ ,welches im Juli 2012 erschien.
Sein Wunsch war es mit Hilfe von „Variya Devold“ seine Erinnerungen und Einschnitte auf eine unvergleichbare Weise verarbeiten zu können - aus dem Leid doch etwas bewegendes zu erschaffen ohne sich dabei der Selbstzerstörung ausgesetzt zu fühlen.
Die einzelnen Stücke spiegeln die Gedanken, Ansichten sowie Erinnerungen des Künstlers wieder. So schreibt der Musiker über Frustrationen, emotional instabiler Persönlichkeitsstörungen, den Verfall von Menschlichkeit und den bleibenden Empfindungen an vergangenen Momenten, Leid aber auch Hoffnungen.
Diese wahrzunehmen, neue Perspektiven zu vermitteln sowie dem Hörer bei vergleichbaren Empfindungen Trost spenden zu können war jeher der Wunsch des Künstlers.
Unterstützt von interpretationsreichen Texten verkörpert diese Kombination ein bisher nicht vergleichbares Genre.
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