Licht und Schatten sind sich auf ewig versprochen
Die Band Tranqualizer genoss schon seit ihren Anfangstagen vor knapp drei Jahren (Juni 07) einen Platz in den Herzen der Freunde emotionaler und authentischer Rockmusik.
Ständige Entwicklung und Veränderung beherrschte den aufwühlenden Alltag der Basler Gruppe.
Stets im Zentrum des Sturms stehend war Sänger und Songwriter David Howald. Als Ursprung und Seele des Projekts nahm er immer als Erster die Wogen des Erfolgs wie auch der Kritik entgegen.
Durch ihn wurde konsequent die eigenwillige Vorstellung einer modernen und trotzdem zeitlosen Version vor souliger, tiefschürfiger Rockmusik verfolgt. Dabei wurde den verschiedensten Einflüssen (die da etwa wären; Jeff Buckley, Pink Floyd, PJ Harvey, Radiohead..) immer Rechnung getragen, nie aber wurde die Band davon verschlungen oder verfremdet. Das im Herbst 08 erschienene Debut Album "Vampire in a Hurry" statuierte den Tranqualizer Sound ein erstesmal eindringlich und eindrücklich.
Die musikalische Landschaft des Quintetts ist oft geprägt von langsamer Intensität. Zärtlichkeit und Gewalt, Einsicht und Entrüstung wechseln sich vom einen Moment zum anderen ab. Howald singt haluziniernend gebannt in einem Kaleidoskop der vernichtend grossen Gefühle. Lichter und Schätten fallen gnadenlos übereinnander her. Die Lyrik ist mal skurril ausufernd und beschwörend, dann wieder elegant und schnörkellos.
Inzwischen ist etwas Ruhe eingekehrt. Man ist zufrieden mit all den Entwicklungen die in der letzten Zeit ihren Lauf genommen haben. Die Band ist inspirierter und spielfreudiger denn je.
Laut Howald jedoch brauen sich die unabdingbaren Wolken immer wieder dräuend am Himmel zusammen um bald schon wieder in den erlösenden Regenrausch zu münden.Eine immer währende Kreislauf Geschichte, welche sich durch Kreation und Zerstörung selbst niederschreibt.Und dennoch..mit jedem weiteren Kreis weitet sich der Ort aus, welchen Tranqualizer mit ihrer Musik beschreiben.Please let the storm rise!
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