Mit größenwahnsinnigem Politgangstertum in Songs wie „Kühnen 3000“, benannt nach dem Neonazi Michael Kühnen, dem abgründig-existentiellen Koksertrack „Kokain“, einem im ARD gesendeten Strumpfmaskenüberfall auf Universal und wüsten Publikumsbeschimpfungen, gerappten Dekadenz-Sittengemälden wie „Sado-Seminar“ oder dem Disco-Liebeslied „Disco 9/11“, das den 9/11-Fanatismus der Bush-Clique dem allgemeinen Gelächter preisgibt, sprengte Splatterdandy aka Johnny M€inhof auf seiner Platte „Terrorista“ mit Stil-Anleihen beim Deutsch-Straßenrap dessen Fixierung auf Sozialpädagogen-Klischees von Authentizität, um der Idee des politischen Rap wieder eine zeitgemäße Bedeutung zu geben.
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