Der 1973 in Finnland geborene Klas Lindblad legt seit Ende der 80er Jahre auf, wobei er zunächst in der Popmusik verweilte und schließlich Anfang der 90er Jahre zur elektronischen Musik fand. Von 92-96 leitete er einen der ersten House-Clubs in Turku, Finnland, und war regelmäßiger Gast auf den wichtigsten Partys der finnischen Elektronikszene. Zu dieser Zeit begann er auch mit der Produktion und bald erschienen die ersten Veröffentlichungen auf "Sähkö/Puu" als Freestyle Man. Sein Frühwerk gilt als Meilenstein des skandinavischen House-Sounds und die originalen 12-Inches sind immer noch sehr begehrt.
1996 startete er "Moodmusic" mit der ersten Veröffentlichung "Sasse Presents...", einer 4-Track-EP mit Einflüssen aus NYC und Detroit House. Die folgenden Veröffentlichungen brachten "Moodmusic" mit dem unverwechselbaren Sound und den erstklassigen A&R-Fähigkeiten von Sasse und seinem engmaschigen Künstlerstamm auf die Landkarte der anerkannten House-Labels. Im Jahr 1999 verlässt Sasse Finnland und zieht nach Frankfurt am Main, um eine Residency im berühmten "Robert Johnson Club" zu beginnen. Dort veranstaltet er von 2000 bis 2003 seine äußerst erfolgreichen "Finnish First"-Nächte, bevor er sich entschließt, nach Berlin zu ziehen. Die frühen Veröffentlichungen von Henrik Schwarz auf "Moodmusic" kulminieren 2003 in der Gründung von "Sunday Music", einer musikalischen Plattform für Sasses und Henriks Produktionen. Zur gleichen Zeit gründet Sasse "Must! Records" für eher obskure Disco-, Italo- und Chicago-House-Edits.
2005 baut er mit seinen Weggefährten Ewan Pearson und Filippo "Naughty" Moscatello seine geliebten "BlackHead Studios" im Prenzlauer Berg auf und beginnt mit der Arbeit an seinem ersten Artist-Album. Das Album "Made Within The Upper Stair Of Heaven" erscheint 2006 auf Moodmusic und wird von den Kritikern hoch gelobt. Die Singles "Soul Sounds", "Loosing Touch" (mit den unverwechselbaren Vocals von Kiki) und "Up To You" schlagen Wellen auf den Tanzflächen rund um den Globus. 2007 wurde eine spezielle Zusammenarbeit namens "It's All True" zwischen Tracey Thorn und dem Produktionsteam von Sasse, Darshan Jesrani und Ewan Pearson auf Traceys letztem Album "Out Of The Woods" veröffentlicht. Die Single-Auskopplung enthielt Remixe von Martin Buttrich, Kris Menace und Escort und war einer der Sommertitel des Jahres 2007.
Mit seinen zweimonatlichen Residencies im Berghain/Panorama Bar und Weekend hielt er das Berliner Clubland auf Trab. Sein zweites Studioalbum "Toinen" wurde in der Dance-Community ebenfalls sehr gut aufgenommen. Die Single "Break Up" mit Remixen von The Timewriter und Dirt Crew war ein großer Underground-Hit und das "Toinen Remix"-Album, das im Frühjahr 2009 das Licht der Welt erblickte, hielt das Feuer am Brennen.
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