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Detailierte Künstler Informationen: Reform

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Reform

Reform war eine Magdeburger, deutschsprachig singende Rockband, die von 1975 bis 1986 existierte. Die DDR-Plattenfirma Amiga brachte drei LPs der Band heraus.


Geschichte

1975 gründete der Gitarrist Jörg Matze Blankenburg, der von der Gruppe Klosterbrüder kam, mit Mike Demnitz (Bassgitarre), Peter Piele (Schlagzeug), Werner Kunze (Gitarre, Keyboards) und Frank Schönfeld (Gesang, Querflöte, Altsaxophon) die Band Reform. Nach einigen Monaten stieß der Sänger Stephan Trepte dazu. Er kam von der Gruppe Lift. In der Folge waren die meisten Stücke der Band auf ihn zugeschnitten, so dass man ihn als Kopf der Band bezeichnen kann. Mike Demnitz wurde in der Folgezeit zwei Jahre lang durch Jörg Dobbersch ersetzt. Die erste LP, genannt Reform, erschien 1979. Kurze Zeit später kamen Peter Beppo Förster als neuer Schlagzeuger und Günter Grete Fischer als neuer Gitarrist in die Band. 1981 wurde der Violinist Hans Wintoch Mitglied von Reform. 1982, nachdem die LP Der Löwenzahn erschienen war, übernahm Marcus Schloussen die Bassgitarre, Thomas Kolbe die Keyboards und Christian Jähnig das Schlagzeug. 1984 verließ Wintoch die Band und trat als Hans die Geige auf. 1985 erschien die dritte und letzte LP, Uhren ohne Zeiger, und Bandgründer Jörg Blankenburg verließ Reform wegen Gehörproblemen. 1986 stießen Michael Lehrmann als neuer Gitarrist und Reinhard Repke als Bassgitarrist zur Band. Reform löste sich aber kurze Zeit später auf.

Art der Musik

Reform machte gefällige Rockmusik. Teilweise lassen sich die Stücke zum Artrock rechnen, teilweise handelt es sich eher um anspruchsvoll arrangierte Popmusik. In einigen Stücken dominiert der Witz (zum Beispiel in Dicke Bohnen, wo eine potentielle Partnerin die Vorliebe des Sängers für dicke Bohnen teilen muss), manchmal wird der Zeigerfinger deutlich erhoben (Der Tod und das Mädchen). Vermutlich war es diese mehrfache Ambivalenz, die einen größeren Erfolg von Reform verhinderte.


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