KORA WINTER’s erstes Jahr war für die Band wie ein Rausch: nach der Veröffentlichung der Debüt-EP „Blüht“ (2015) erntete die Band überragende Rezensionen und spielte noch im selben Jahr auf einem der renomiertesten Festivals für progressiven Metal in Europa, dem EUROBLAST Festival in Köln. Trotzdem hat die Band es geschafft, sich nicht in eine Schublade stecken zu lassen: sowohl im Vorprogramm von Hardcore-Bands wie SKYWALKER, als auch als Support für progressive Mathcore-Größen wie ROLO TOMASSI wussten die fünf Jungs aus Berlin das Publikum mit ihrer Performance vollends zu überzeugen. KORA WINTER bringen auf der Bühne Emotionalität, Energie und Explosivität zusammen und beweisen, dass jeder Ton und jedes Wort ihrer Songs eine verdammt ernst gemeinte Ansage sind.
Mit „Welk“ erscheint im Herbst 2016 die zweite EP von KORA WINTER. Drei Songs voller Zerstörungswut und Agressionen aber auch einer darin versteckten Schönheit und Ästhetik lassen sich auf der EP wiederfinden. Dabei legt die Band trotzdem großen Wert auf ausgeklügeltes Songwriting und poetische Texte mit expliziten Aussagen. Ein weiteres Mal stellen KORA WINTER unter Beweis, welch energisches Potenzial ihnen innewohnt. „Die EP legt ein viel höheres Maß der Angepisstheit an den Tag als ‚Blüht’“, so Frontmann Hakan Halac. „Nicht nur die Wut auf die Umwelt, sondern ganz besonders auch die Wut auf sich selbst zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze EP. Die drei Songs repräsentieren dabei je ein Stadium der Wut: Das erste Gefühl der Enttäuschung (‚Bluten‘), die daraus resultierenden Aggressionen (‚Stiche‘) und schließlich die Kapitulation (‚Narben‘).“ „Welk“ ist ein Konvolut der Emotionen, der um sich wütet und dem Hörer die Abgründe der menschlichen Psyche vor Augen führt.
Text: Abdul Weingarten
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