Alfred Georg Hermann „Fredi“ Henschke, genannt Klabund (* 4. November 1890 in Crossen an der Oder; † 14. August 1928 in Davos) war ein deutscher Schriftsteller. Er verfasste 25 Dramen und 14 Romane, von denen manche erst postum veröffentlicht wurden, viele Erzählungen, zahlreiche Nachdichtungen, literaturgeschichtliche Werke und Gedichte. Zwischen 1998 und 2003 erschien eine Ausgabe seiner Werke in acht Bänden. Alfred Henschke wählte das Pseudonym Klabund – nach ersten Veröffentlichungen – im Jahr 1912. In Anlehnung an Peter Hille gab er vor, ein vagabundierender Poet zu sein. Er war der Sohn des Apothekers Alfred Henschke aus Frankfurt (Oder) und dessen Frau Antonia. Nach dem Abitur, das er 1909 mit besten Noten am Humanistischen Friedrichsgymnasium in Frankfurt (Oder) bestand, studierte er erst Chemie und Pharmazie in München. Er wechselte bald die Fächer und studierte Philosophie, Philologie und Theaterwissenschaft in München, Berlin und Lausanne. Bereits in München erhielt er durch den Theaterwissenschaftler Artur Kutscher Zugang zur Bohème und machte unter anderem die Bekanntschaft von Frank Wedekind.
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