Es gibt mehrere Bands mit dem Namen Island.
1. Island (vormals progressiver Death-Metal)
Eines der Projekte des "Zeitgeister"-Kollektivs aus Deutschland.
Mitglieder:
Christian Kolf - Guitars, Bass, Acoustic Guitar, Lead Vocals, Synthesizer (Valborg, Woburn House, Orbo, Slon)
Florian Toyka - Clean and Acoustic Guitars, Bass, Vocals, Synthesizer, Percussion (Valborg, Woburn House, Kosmos Wald, Klabautamann)
Rafael Calman - session Drums (Valborg, Orbo)
Jan Buckard - Contrabass (Valborg)
Clemens Toyka - Brass
Rezension zur neuen Platte "Island": http://avantgarde-metal.com/content/reviews2.php?id=478
Quelle: www.metal-archives.com und avantgarde-metal.com
2.Island (ProgRock):
Im Jahr 1977 erschien die einzige LP von Island, einer Gruppe, die schon länger bestanden hatte, aber erst in ihrer letzten Formation den Weg nicht nur ins Studio, sondern auch in die Plattenläden schaffte. Hervorgegangen war die Band einige Zeit zuvor aus einer schweizerischen Psychedelic-Band namens "Deaf". Wie so viele Progperlen der 70er erlebte auch Islands einziges Werk "Pictures" im CD-Zeitalter eine Wiederveröffentlichung.
Die vier exzellenten Musiker um Mastermind Peter Scherer verzauberten mich mit Progrock vom allerfeinsten. Eine "Introduction", welche eine Stimmung erzeugt, die einen an Stanley Kubrick`s 2001 erinnert, kulminiert in einem Percussionsgewitter mit Gong, Pauke und Cymbals sowie wilden Saxläufen. Direkt wird in das geniale "Zero" übergeleitet, ein schräges, vertracktes Instrumental, welches einen an Gentle Giant und Brand X erinnert. Dominierend sind hier die Percussion und im Mittelteil ein wunderschöner walking-bass. Des weiteren hat die Musik einen sehr jazzigen Einschlag, was vor allem durch Saxophon, Flöte und Klarinette bedingt ist.
Mit "Pictures" folgt das Meisterwerk dieser Platte. Vokalharmonien à la Gentle Giant, Melodiebögen wie die frühen Genesis, aber alles durch einen freejazzigen Schleier irgendwie total neu und eigenständig. Im Mittelteil groovt das Ganze teilweise wie Maceo Parker, steigert sich die Klarinette in einem tollen Solo, lebt sich die Rhythm-Fraktion um Jürg Meier (dr) und Peter Scherer (b) voll aus. Dazu kommt, dass Benjamin Meier eine fragile, zerbrechliche Stimme hat, welche den Stücken eine mystische Färbung gibt.
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