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Detailierte Künstler Informationen: Flashbaxx

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Flashbaxx

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Es war lange ruhig um den „Jack Of All Trades“. Zwar begann Daniel Stenger bereits nach dem Release seiner von Kritikern und Szene hochgelobten „The Changing Tides EP“ (2008 / Blackfish Productions / BaxxBeatMusic) an einem Longplayer zu arbeiten. Doch die Arbeit stagnierte, der Output klang halbherzig und Stenger war unzufrieden mit den Layouts. Die Luft war raus. Bevor das Album Gefahr lief, nur ein weiterer instrumentaler Chill Out Beitrag zu werden, legte der Produzent Flashbaxx auf Eis und widmete sich anderen Projekten. In den folgenden Jahren baute der 1981 geborene Workaholic seine Soundschmiede und Label BaxxBeatMusic aus, recordete und produzierte neben Fitzcarraldo weitere Bands und Künstler wie Nicki Wissel, komponierte Musik für Werbespots und war als DJ unterwegs. Zwar entstand auch der ein oder andere Flashbaxx-Loop, das Puzzle ließ sich aber immer noch nicht zusammensetzen. Doch sammelte der Produzent durch sein Mitwirken an anderen Projekten die notwendigen Erfahrungen, um seine Vision vom Flashbaxx Sound anno 2013 zu verwirklichen. Der berühmte Knoten platzte, als er „So Close To Midnight“ in einer Juli Nacht 2011 produzierte und somit das Comeback für Flashbaxx einläutete. Aus einem langen kreativen Winterschlaf erwachend, was sich später auch in der Tracklist des Albums widerspiegeln sollte, frickelte sich Stenger in den folgenden 18 Monaten Track für Track ins Leben zurück, ging alte Layouts durch, veränderte, verwarf oder produzierte neu, schrieb Texte und holte sich Features ins Studio. Es passierte etwas, woran man festhalten und wieder glauben konnte. Nach dem Grundgerüst begann die Arbeit am Albumkonzept. Wenn zwischen zwei Songs ein Track mit gewissem Sound oder Feeling fehlte legte Stenger noch einen Tune nach und füllte so die Lücken für den angestrebten Spannungsbogen auf Albumlänge. Die 13 Tracks formten sich schließlich zu „Something To Believe“. Gerade in seiner Vielfalt liegt die Stärke des Albums: spielerisch vereint der Aschaffenburger beseelten Downtempo und geschmeidigen Soul mit Brass-kickenden NuFunk, unternimmt Abstecher in die Sonne Lateinamerikas, groovt sich durch Disco und Deep House geschwängerte Clubtracks und beschließt das Album im Bill Conti Style, als wäre Rocky gerade erst in den Kinos angelaufen. Seiner Schwäche für Funk und Jazz unterlegen kombiniert Stenger detailverliebte, schon fast nach Band klingende Nummern mit intuitiv Loop orientierten Joints, angesiedelt irgendwo zwischen Couch und Dancefloor. Organisch, etwas oldschool aber nie altbacken, mal laid back, mal „Knüppel aus dem Sack“. Das Rad soll nicht neu erfunden werden, aber die Karre mal wieder ein paar geile Schlappen bekommen. Neben Gastmusikern wie den Haszlbeatz und Christoph Matyaschek hat sich Flashbaxx mit Tanja Prössler und Mathias Fischer aus Aschaffenburg sowie Seth Sharp aus Reykjavik erstmals gesangliche Unterstützung auf ein Release geholt. Diese Zusammenarbeit verpasst „Something To Believe“ schon fast den Stempel eines ein Producer Albums ist und stellt laut Stenger das erste „ernstzunehmende Flashbaxx Album“ seiner Karriere dar


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