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Detailierte Künstler Informationen: Dreadzone

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Dreadzone

Wie der Name vermuten lässt, ist hier Reggae und Dub im Haus. Die stilistischen Feinheiten lassen wir mal außen vor, denn Roots-Reggae und Dub im traditionellen Sinne wird man bei Dreadzone vergeblich suchen. Vielmehr toben die Briten sich weidlich mit Samplern und Sequenzern aus, was zu einer Melange führt, die sich nicht so recht an Genregrenzen festmachen lässt. In einer wilden Mixtur wird ziemlich alles durcheinander gemixt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Vergleiche kann man, wenn man unbedingt will, mit Leftfield ziehen. Deren Vorlieben für die Transformation der für Reggea typischen rollenden Basslines in Four To The Floor Beats teilen auch Dreadzone. Das wars dann auch schon mit Gemeinsamkeiten.

Der Ursprung von Dreadzone liegt in der Formation Screaming Target, die ihrerseits aus den Überresten von Big Audio Dynamite hervorgegangen ist. Diese wiederum wurden von einem gewissen Mick Jones gegründet, der einst bei The Clash seine Brötchen verdiente. Schwuppdiwupps haben wir eine um-die-Ecke-Beziehung zum Punk. Verwirrend? Ja? Super, denn in diesem Stil geht es weiter.

Drei Namen stehen bei Dreadzone im Mittelpunkt. Tim Bran, Greg Roberts und Leo Williams. Bran, seines Zeichens Multiinstrumentalist (Bass, Schlagzeug, Keyboard) und Produzent arbeitete schon mit Julian Cope, Londonbeat, den Dreamwarriors und Kylie Minogue zusammen, bevor mit Dreadzone die Luzie abging. Zwar hatte die Band schon im August 1994 eine Audienz bei Radio-Papst John Peel, das Ergebnis ließ sich jedoch erst 2001 auf "The John Peel Sessions" bewundern. Bis 1997 veröffentlicht das Trio vier komplette Alben, bevor mit "Biological Radio" auch in Deutschland mehr als ein Achtungserfolg gelingen konnte. Vier Jahre wurde es danach still um Dreadzone. 2001 erscheint dann die Bombe - schlicht "Sound" betitelt - und sorgt für Partystimmung auf europäischen Festivals (Unter anderem in Deutschland beim Summerjam).


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