Donnie Fritts wurde 1942 in Florence, Alabama geboren. Seine Musikerkarriere begann er mit 15 – er spielte Keyboard und Schlagzeug. 1965 begann er, Songs zu schreiben – mit schnellem Erflog. Seine Kompositionen wurden von Ray Charles, Jerry Lee Lewis, Willie Nelson und anderen aufgenommen.
In den Charts landeten seine Songs u.a. 1973 durch Waylon Jennings (We Had It All), 1980 durch Charlie Rich (You're Gonna Love Yourself In the Morning), und 1986 durch Dolly Parton (wiederum We Had It All)
1967 begann Frittsals Pianist für Kris Kristofferson, der ebenfalls aus Florence, Alabama stammt. Die Verbindung der beiden überspannte rund zwanzig Jahre. So spielte Fritts in mehreren Filmen mit, die Kris Kristofferson drehte, so z.B. in 'The Last Years of Frank and Jesse James' (1986), 'Songwriter' (1984), 'Convoy'(1978) und 'A Star is Born' (1976), davor noch in zwei weiteren Filmen von Sam Peckinpah's: in 'Pat Garrett & Billy the Kid' (1973) und 'Bring Me the Head of Alfredo Garcia' (1974).
1998 veröffentlichte Donnie Fritts das Album 'Everybody's Got A Song', auf dem sich zahlreiche Gäste zeigen: Willie Nelson, Tony Joe White, Kris Kristofferson, John Prine und manche andere.
2001 erhielt Fritts eine Spenderleber, kurz danach insgesamt sieben Herzoperationen. Nach der Transplantation wurde er einmal gefragt, wie er sich fühle, und er sagte: Mit einem Bein im Grab – dieser Satz, "One Foot In The Grave", wurde 2008 der Titel einer CD.
Am 22. Februar 2008 hielt Kristofferson die Laudatio in Montgomery, Alabama, wo Fritts in die Alabama Music Hall of Fame aufgenommen wurde.
2008 schrieb er mit Billy Bob Thornton einige Songs.
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