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Detailierte Künstler Informationen: Daniel Avery

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Daniel Avery

Daniel Avery ist ein englischer Elektronik-Produzent, DJ und Klangarchitekt, der sich mit seinen genreübergreifenden Alben und kompromisslosen Live-Sets einen festen Platz in der zeitgenössischen elektronischen Musik erarbeitet hat. Geboren wurde Avery am 30. September 1986 in Bournemouth, England. Seine musikalischen Anfänge finden sich in einer Umgebung voller Indie- und Gitarrenmusik: Als Jugendlicher spielte er in lokalen Bands, hörte u. a. Kyuss und My Bloody Valentine und legte parallel Clubnächte in Bournemouth auf. 2007 zog er nach London, wo er bald als Resident im legendären Club Fabric auflegte und 2009 unter dem Alias Stopmakingme erste Produktionen veröffentlichte.

Sein offizielles Debüt unter eigenem Namen kam 2013 mit dem Album "Drone Logic" auf dem Label Phantasy Sound. Das Werk erhielt breite Anerkennung für seine Mischung aus Acid-House, Techno, Rave-Ästhetik und introspektiven Melodien und gilt als Meilenstein in Averys Karriere. Sein Sound changierte in den Folgejahren stetig: 2018 erschien mit "Song for Alpha" ein Album, das Ambient, Drone und clubtaugliche Elemente miteinander verband. Anschließend folgten Kollaborationen wie mit Alessandro Cortini („Illusion of Time“, 2020) sowie das 2020er Album "Love + Light" und das dynamische Projekt "Ultra Truth" (2022). 2025 etabiliert Avery mit seinem Album "Tremor" eine einzigartige Form verzerrten elektronischen Rocks, der in einer nächtlichen Landschaft zu verweilen scheint und tiefsitzende Emotionen an die Oberfläche steigen lässt.

Zu Averys Klangästhetik gehört eine bewusste Verknüpfung von cluborientierten Rhythmen und einer reflektierten Atmosphäre. Er arbeitet häufig mit Modular-Synthesizern, Live-Instrumenten sowie Field-Recordings – etwa aufgenommen in seinem Studio am Themse-Ufer in London. Außerdem hat er gezeigt, dass er genauso gut für den Kopf wie für die Tanzfläche komponieren kann. Seine globalen Auftritte, von Festivals bis Clubnächten, zeugen von einer künstlerischen Präsenz, die über das DJing hinausgeht. In seiner bisherigen Laufbahn hat Daniel Avery bewiesen, dass elektronische Musik nicht notwendigerweise in Schubladen funktioniert: Sein Werk ist gleichermaßen von Techno, Ambient, Shoegaze, Post-Punk und Experimental beeinflusst, wodurch er eine breite Hörerschaft erreicht und trotzdem seinen innovativen Kern bewahrt.


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