DAEFA- fünf Buchstaben- vier Mann. Was macht diese Band aus, außer der für die Rockmusik üblichen Cliches?
Es ist vor allem der Groove, der in jedem Song lauert und jeden Zuhörer mitklopfen,
mitmoschen oder auch mitspringen lässt. Erst dann kann man von wahnsinnsschnellen Slap-Partien, gesanglichen Ausschweifungen, jazzigen Harmonien und Off-Beat Licks reden.
Der Gitarrist und Bandgründer Mr. Heckfy brachte es in einem Interview auf den Punkt: „Erst wenn ich merke, dass die Füße den Rhythmus am Boden mitwippen, weiß ich genau, dass wir das Publikum im Griff haben“.
Und das ist es nicht zu überhören, denn die eingängigen Songs tragen so viel rhythmische Intensität in sich, dass man wahrlich rhythmustaub sein muss, um nicht mitzugehen.
Der eine kann dabei an Tom Morellos Gitarrenriffs oder an den Freak-Style von Primus denken, der andere könnte den kalifornischen Hauch der alten guten RCHP verspüren.
Eins bleibt der Berliner Mucke eigen: der packende Schwung, der mitreißt und bebt, sowohl in der Musik als auch in den Texten, sowohl in den rhythmischen Figuren als auch im Sprachfluss.
Noch eins ist der Mannschaft nicht abzuerkennen, nämlich der Wille sich von der Banalität und dem Mainstream zu lösen, der Wille zum Experimentieren, und zwar auch aus dem Stegreif, wenn es darum geht.
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