Crobot ist eine US-amerikanische Hard-Rock-Band aus Pottsville, Pennsylvania. Die Band wurde im Jahre 2011 gegründet und steht bei Nuclear Blast bzw. Wind-Up Records unter Vertrag. Crobot haben bislang sechs Studioalben veröffentlicht.
In den schattigen Tälern Pennsylvanias, wo die Relikte der Kohle und das Echo eines postindustriellen Amerikas verschmelzen, bricht die Band Crobot hervor – ein akustischer Wirbelwind, geboren aus Rebellion und roher Kraft. Diese Band ist nicht nur eine Truppe von Musikern; sie ist eine Hochgeschwindigkeitsjagd durch die Ödländer des Rock'n'Roll, bewaffnet mit einem starken Cocktail aus Adrenalin und Überschallknall.
Am Ruder ist Brandon Yeagley, der Inbegriff des Rock'n'Roll-Schamanen, der seine Mundharmonika und sein Mikrofon wie zwei Totems des Chaos und der Schöpfung schwingt. Sein Eifer grenzt ans Religiöse, ein Erweckungsprediger, der die Massen mit jeder elektrisierenden Note und jedem Urschrei bekehren will. Chris Bishop, der Gitarrenspieler, bahnt sich mit Riffs, die scharf genug sind, um durch den dichtesten Nebel zu schneiden, einen Weg durch die Dunkelheit und bahnt sich mit jedem frenetischen Schlag einen Weg.
Pat Seals, der neueste Neuzugang der Rhythmusgruppe, mischt sich ins Getümmel ein und hämmert mit einer Wildheit auf den Bass, die die Schatten beherrscht. Seine Vibrationen durchdringen das Gewebe der Nacht und sprechen direkt ins Leere. Neben ihm heizt Dan Ryan am Schlagzeug den Motor dieses akustischen Biests an. Seine Beats sind ein donnernder Puls, der ihrem wilden musikalischen Angriff Leben einhaucht.
Ihre Odyssee durch die Klangwildnis begann mit dem elektrisierenden Debütalbum „Something Supernatural“, das mit einer Stimmung, die sowohl eine Anspielung auf die Vergangenheit als auch ein Sprung in die Zukunft war, durch die Statik des Mainstreams schnitt. Die Reise nahm mit „Welcome to Fat City“ eine düstere, neongetränkte Wendung, ein Album, das ihrem Sound eine Dosis urbanen Verfalls und psychedelischen Funk hinzufügte und ihre Erzählung in die dunkleren Ecken der Stadt ausdehnte. Als „Motherbrain“ auf die Straße kam, hatten sich Crobot bereits als Leuchtfeuer für die Entrechteten etabliert, ihre Musik als Kampfhymne für diejenigen, die von der Gesellschaft ausgestoßen wurden, und „Low Life“ wurde zur Hymne des Untergrunds. Die Saga ging mit „Feel This“ weiter, einer explosiven Sammlung, die die rohe, lebendige Energie der Band einfing und ihren Status als Fackelträger des chaotischen, rebellischen Geistes des Rock weiter festigte.
*Obsidian* ist Crobots bisher introspektivste Reise, denn das Album taucht in die tiefen, trüben Gewässer der menschlichen Existenz ein und verwebt alte Mythen mit persönlichen Dämonen. Jeder Song taucht in die dunkleren Bereiche der Psyche ab, untermalt vom unerbittlichen Rhythmus schwerer, pulsierender Beats und herzzerreißender Gitarrensoli, und bietet eine eindringliche Reflexion innerer Kämpfe.
Diese intensive Auseinandersetzung auf dem Album bereitet die Bühne für das rohe und ungefilterte Erlebnis von Crobots Live-Auftritten. Wer die Band auf der Bühne erlebt, begreift die volle chaotische Wirkung ihrer Musik. Crobot verwandelt sich in etwas Überirdisches und wird zu einer Naturgewalt, die wie ein Tornado durch die Veranstaltungsorte fegt und nichts als Ehrfurcht hinterlässt. Ihre Live-Shows gehen über typische Konzerte hinaus und entwickeln sich zu seismischen Ereignissen, bei denen der Rock’n’Roll-Geist durch die Luft vibriert und die Grundfesten der Musiklandschaft erschüttert.
Wenn Sie also bereit sind für eine Fahrt am Rande des Wahnsinns, schnallen Sie sich an. Das ist nicht nur eine Band. Das ist Crobot – er steuert ein Schiff durch die Stürme des Klangs mit der verrückten Freude eines Stuntfahrers am Steuer und schreit in die Seele mit dem Echo der Rockgötter der Vergangenheit und dem wilden Hunger derer, die noch kommen werden. Willkommen beim Spektakel, dem Chaos, der Evolution. Das ist Rock 'n' Roll in seiner ursprünglichsten Form. Schnall dich an, es ist eine wilde Fahrt.
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