Gernot Hummer ist recht früh mit elektronischer Musik in Berührung gekommen, könnte man sagen. Damals, als ihm sein Vater im zarten Alter von nicht mal 3 Jahren den klobigen Kopfhörer aufsetzte und "Autobahn" von Kraftwerk in beträchtlicher Lautstärke in seine allzu jungen Ohren röhren ließ. Bis auf wenige Ausnahmen jedoch ließ ihn die typische Darkwave und Synthpop - Hier-gehört-überall-eine-Background-Synth-Fläche-rein-aber-den-Bass-lassen-wir-Raus Mentalität relativ kalt. Auch was sonst so in den gängigen heimischen Radiostationen lief konnte ihn nicht erneut für Musik erwärmen.
Dafür wars ein Jazz Konzert eines nationalen Protagonisten (T.C. Pfeiler), wo Gernot zum ersten Mal wieder intensiver mit Musik zu tun hatte. Da war er dann schon 15. Also musste etwas her, womit man selbst Musik machen kann. Ein Schlagzeug. Und Gitarren. Und schließlich auch virtuelle Elektronikschaften am Computer. Somit liegt der eigentliche Anfang seines Schaffens im Jahre 1996, obwohl kaum noch Material aus diesen Zeiten verfügbar ist, was - im Nachhinein betrachtet - allerdings auch nicht wirklich schlimm ist.
Später prägten ihn auch Einflüsse aus seiner persönlichen Trance - Ära (1997 - 2000), in denen Gernot wohl kaum andere Stile konsumiert hatte. Dadurch dürfte sich seine Hauptausrichtung in den eigenen Werken geprägt haben. In der Post - 2000 - Periode begann sich sein Geschmack wieder mehreren Stilen zu öffnen, hin zu progressivem Rock, Metal, Jazz und anderen innovativen Bereichen moderner Musik, welche allesamt Eingang in seine Musik finden, wenn auch manchmal nur auf die eine oder andere subtile Weise.
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