Ein Durchschnittstyp mit einem Durchschnittsleben und ein paar Takten Musik dazwischen, ergibt eine ziemlich interessante Mischung: BIC MACK
Der Wiener Neustädter Rapper hat mittlerweile über 14 Jahre Rap auf dem Buckel.
Was mit Jazz und Blues begann wurde im Jahr 2000 zur Hip-Hop-Leidenschaft. Freestylen im Park wurde bald zur täglichen Routine und die ersten Tracks wurden noch mit Sampler und Doppel-Kassettendeck aufgenommen, danach für ein Packerl Tschick verkauft.
BIC MACK lebte mehr in Kellerstudios als in Klassenzimmern. Es kam was kommen musste, es gab keinen einzigen Bildungsbetrieb, der ihn noch haben wollte. Nach einem Jahr Filmriss und diversen Nächten auf Parkbänken oder in grindigen Wohnungen, kehrte der Wiener Neustädter all den Bonbons, dem Zucker und grünen Wiesen den Rücken. Es wurde Zeit erneut der Realität ins Auge zu sehen.
BIC MACK begann wieder in der Szene auf sich aufmerksam zu machen, ob mit der legendären „Chill Factory“ in Wien oder im „Stir it up Club“ in Wiener Neustadt. Ebenfalls unvergessen bleiben die Freestyle-Sessions in der „Latino-Bar“ und im „Culture Club“. Seine diversen Mixtapes wurden allerdings nie mehr als ein Produkt für Kofferraum-Verkäufe. Über die Jahre hat sich der Style des Rappers gehörig verändert. Was früher einmal arrogant und überheblich und sehr Amerika-lastig war, wurde ehrlich und „down to earth“, denn selbst die bescheidensten Leben bieten genügend Stoff für Tracks auf einem pumpenden Beat.
Bei all den Troubles in seinem Leben ist BIC MACK immer am Boden geblieben und vertont sein Leben, nach wie vor, mit einer Portion Selbstironie, als die Musik, die man in den Neunzigern einmal Hip-Hop nannte.
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