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Detailierte Künstler Informationen: Aurora

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Aurora

Aurora ist ein englisches Trance/Downtempo Produzentenduo, eine ungarische Punkrockband, eine spanische Flamenco-Sängerin, eine Rap-Crew aus dem Nordwesten der USA und eine dänische (Progressive Death) Metal-Band, eine Dark-Wave-Band aus Hamburg und eine norwegische art-pop Sängerin

1. Englisches Produzentenduo:
Bestehend aus Sacha Collisson & Simon Greenaway, 2 englischen Produzenten.
Ihr Debut machten sie 1999 mit Hear You Calling aber ihr größter Erfolg war ihre 2. Single Ordinary World, die Platz 5 der UK Charts erreichte. In ihrem Album "Aurora" setzen sie ihre Trance/Dance Singles in Downtempo-Versionen um.
Zu den Sängerinnen mit denen sie zusammengearbeitet haben zählen unter anderem: Naimee Coleman, Lizzy Pattinson, James Khari und Marcella Detroit.


2. ungarische Band:

Aurora ist eine ungarische Punkrockband aus Győr.

Aurora wurde 1982 von "Vigi" (Gitarre/Gesang), "Galacs" (Bass), "Polyak" (Schlagzeug) und "Dauer" (Gesang) in Győr in Ungarn gegründet. In den ersten Jahren hatte sich die Band kritisch gegenüber dem kommunistischen Regime geäussert und Aurora wurde verboten. Von 1984 bis 1988 traten sie unter falschem Namen auf. Ihr damaliger Sänger Dauer musste für zwei Jahre ins Gefängnis, weil er gegenüber den Kommunisten "nicht die richtige Wortwahl getroffen hatte". Danach wurde er des Landes verwiesen. Aurora musste sich einen neuen Sänger suchen. "Kriszta" wurde neue Sängerin. Doch nach kurzer Zeit verließ auch diese Aurora. Fortan musste "Vigi" singen, weil kein gleichwertiger Ersatz gefunden werden konnte. In dieser Zeit wurden ein paar österreichische Punks auf die Band aufmerksam. So spielte Aurora ihr erstes Konzert außerhalb Osteuropas. 1988 gingen die Ungarn zum ersten Mal auf Deutschlandtournee. Aus den Konzerteinnahmen veröffentlichten sie ihre erste EP "Aurora", die beim deutschen Label "Empty Records" erschien. 1989 erschien das Debut-Album "Viszlát Iván" (deutsch "Tschüss, Russe"), welches zufälligerweise mit dem Ende der Sowjetischen Besatzungszeit in Ungarn zusammenfällt. "Viszlát Iván" wird für die Verhältnisse ein riesiger Erfolg; 20 000 Platten können verkauft werden. Ihr nächstes Album "Előre, Kurvák, Gengszterek" ("Vorwärts, Huren und Gangster") wurde 1992 nach drei Jahren Arbeit veröffentlicht und übertraf "Viszlát Iván" sogar, nicht zuletzt dank der exzellenten Produktion. "Előre, Kurvák, Gengszterek" wurde schließlich auch auf "Hulk Räckorz" in Deutschland veröffentlicht. 1994 erschien die CD "Mindhalálig Punk" ("Für immer Punk") mit ihrer befreundeten deutschen Band WIZO. Darauf sind alte WIZO-Songs und erste Aurora-Aufnahmen zu hören. In der Mitte der neunziger Jahre veröffentlichte Aurora zwei Alben die "rockiger", also auch kommerzieller waren, nämlich "Fel Tamadás" ("Wiederauferstehung") und "Keserű Cukor" ("Bitterer Zucker"). Beide waren jedoch nicht besonders erfolgreich. Ihr 1996 erschienenes Album "Nincs Karácsony" ("Es gibt keine Weihnachten") war dann wieder "punkiger" und wurde in Ungarn für das "Punkalbum des Jahres" nominiert. Auf "Nincs Karácsony" ist auch erstmals ihr neues Bandmitlglied "Qua" zu hören ist, der mit seinem Trompetenspiel beeindruckt. Ein Jahr später erschien ihr Album "Illegális bal" ("Illegale Party"). 1999 erschien bei Amoebenklang Records "Rúkensturcli in Kukenstrasse" zusammen mit der Hamburger Punkband Antikörper, die auch bei Aurora Records erschien. Ebenfalls 1999 erschien die "Compilation 1983-1989", eine CD mit Songs aus der Zeit von 1983-1989, bei "Hulk Räckorz" in Deutschland und bei Aurora Records unter dem Titel "Valogatás" mit einer leicht veränderten Titelauswahl. Und auch 1999 nahmen sie das Studioalbum "Balkan Express" auf. "Balkan Express" enthält drei neue Trompetensongs, einige Poppunklieder und mehrere schnelle Songs in altbekannter Aurora-Qualität. Es ist eines der abwechselungsreichsten Alben von Aurora. Im Jahre 2001 produzierte Aurora ihr Album "A rezervátum mélyén". 2004 erschien das neueste Album auf dem Aurora Records Label unter dem Titel "Meddig tart?" ("Wie lang noch?"). Alle Lieder auf dem neuen Album sind unter 2,50 Minuten. Somit ist es das bisher kürzeste Album der Band. Nach Meinung von Schlagzeuger Kiskovács ist das neue Werk am ehesten mit dem Album "Keserü Cukor" zu vergleichen.



3. spanische Sängerin

Aurora ist eine spanische Flamenco-Sängerin.
Als eine Angehörige der Roma fusioniert sie traditionelle Zigeunermusik, traditionellen Flamenco mit Slasa, Jazz,Funk und Pop zu einem geistreichen Sound.



4. Rapcrew [USA]

Aurora wurde das gemeinsame 7-Tages-Projekt der Rapper Onry Ozzborn und Sleep sowie des Produzenten Smoke genannt und genauso auch das Album [2001]: S7V7N DAYS.


5. Dark-Wave-Band aus Hamburg

Die Band wurde im Jahr 1993 unter dem Namen „Aurora“ als Seitenprojekt von Project Pitchfork von Peter Spilles und Patricia Nigiani in Hamburg gegründet, benannte sich nach Veröffentlichung ihres Debüt-Albums „The Land of Harm and Appletrees“ aber aufgrund der Namensgleichheit mit einer anderen Band in „Aurora Sutra“ (weiteres siehe dort) um.



6. Norwegische Art-Pop-Sängerin

Aurora (Eigenschreibweise: AURORA) (* 15. Juni 1996 in Stavanger als Aurora Aksnes) ist eine norwegische Sängerin, Tänzerin, Songwriterin und Musikproduzentin.

Aksnes kam im Jahr 1996 als Tochter einer Hebamme und eines Unternehmers, die beide im Chor sangen, in Stavanger zur Welt. Sie hat zwei ältere Schwestern. Nachdem ihre Familie zunächst in der Kommune Sandnes lebte, zog sie im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie nach Os im Raum Bergen. Mit sechs Jahren begann sie das Klavierspiel zu erlernen. Später fing sie damit an, eigene Lieder zu schreiben. Ende 2012 wurde ohne ihr Wissen ihr Lied "Puppet" auf YouTube veröffentlicht. Mit dem Lied wurde Aksnes schließlich vom norwegischen Radiosender NRK P3 als Newcomerin der Woche (Ukas urørt) geführt.

Ihre Debütsingle ist das im März 2014 erschienene Lied "Awakening". Im Februar 2014 trat sie im Alter von 17 Jahren mit zu diesem Zeitpunkt nur einer veröffentlichten Single beim Musikfestival "by:Larm" auf. Dort wurde sie als „gutes weibliches Vorbild“ mit einem Preisgeld von 50.000 Kronen ausgezeichnet. Von der norwegischen Zeitung Dagbladet wurde sie mit ihrem Auftritt als „Gewinnerin“ des Festivals betitelt. Im selben Jahr trat sie auch beim "Øyafestivalen" auf und sie brach die weiterführende Schule ab, um sich vollständig auf ihre Musikkarriere zu fokussieren. Sie erhielt schließlich im Jahr 2014 Verträge bei Petroleum Records für Norwegen, bei Glassnote Records für die USA und international beim britischen Musiklabel Decca Records. Beim Musikpreis P3 Gull wurde Aksnes im Jahr 2014 in der Newcomer-Kategorie nominiert.

Bekannt wurde Aurora Aksnes im Alter von 18 Jahren durch ihr Lied "Running with the Wolves" aus ihrer gleichnamigen Debüt-EP, die im Mai 2015 veröffentlicht wurde. Das Lied wurde in Deutschland für Vodafone-Werbungen genutzt und konnte in die deutschen Singlecharts einsteigen. Das Lied fand zudem als Titellied der britischen Serie "Wolfblood – Verwandlung bei Vollmond" Verwendung. Von der US-amerikanischen Sängerin und Songschreiberin Katy Perry wurde sie für "Runaway" als vielversprechendes Nachwuchstalent gelobt. Aksnes’ Lied "Conqueror" wurde im Videospiel FIFA 16 und der Song "Under Stars" im Abspann von "Mass Effect: Andromeda" verwendet.

Aksnes ist auch als Songwriterin für andere Künstler tätig. So findet sich beispielsweise mit "In the Light" ein Lied aus ihrer Feder auf dem 2015 veröffentlichten Album "Crystal Sky" der deutschen Sängerin Lena Meyer-Landrut. Im November 2015 hatte sie einen musikalischen Auftritt in der deutschen Late-Night-Show "Inas Nacht". Im gleichen Jahr trat sie beim Friedensnobelpreiskonzert auf. Für einen Werbespot für die britische Kaufhauskette John Lewis nahm sie im Jahr 2015 eine Coverversion des Oasis-Songs "Half the World Away" auf. Damit schaffte sie es auf Platz elf der britischen Charts. Beim norwegischen Musikpreis "Spellemannprisen" 2015 gewann sie in der Newcomer-Kategorie. Sie wurde zudem für "Running With the Wolves" in der Kategorie „Lied des Jahres“ nominiert.

Im März 2016 veröffentlichte Aksnes ihr Debütalbum "All My Demons Greeting Me As a Friend". Mit diesem platzierte sie sich in Norwegen an der Spitze der Albumcharts. In Deutschland und Großbritannien erreichte sie jeweils einen Platz in den Top 30. Mehrere der Lieder ihres Debütalbums schrieb sie gemeinsam mit Odd Martin Skålnes und Magnus Skylstad. Das Album wurde beim Spellemannprisen 2016 als „Album des Jahres“ nominiert. Aksnes selbst gewann für das Album in der Popsolisten-Kategorie. Zudem wurde das Musikvideo zu ihrem Lied "I Went Too Far" als Musikvideo des Jahres ausgezeichnet.

In den Jahren 2018 und 2019 brachte Aksnes ein zweiteiliges Album heraus. Der erste Teil war das in EP-Form erschienene "Infections of a Different Kind – Step 1", das im September 2018 veröffentlicht wurde. Im Juni 2019 folgte mit "A Different Kind of Human – Step 2" der zweite Teil. Zuvor hatte sie daraus bereits unter anderem die Singles "Animal" und "The Seed" veröffentlicht. Für die Produktion der brasilianischen Telenovela "Deus Salve o Rei" (deutsch Gott schütze den König) sang sie als Titelmelodie den traditionellen Song "Scarborough Fair".

Für die Neuverfilmung von "Dumbo" aus dem Jahr 2019 sang sie "Baby Mine". Im November 2019 war Aurora für das Lied "Wo noch niemand war" des Films "Die Eiskönigin II" als Hintergrundsängerin tätig. Am 9. Februar 2020 spielten Menzel und Aurora das Lied während der 92. Oscar-Verleihung zusammen mit neun der internationalen Sänger des Songs, die in neun verschiedenen Sprachen sangen. Im Mai 2020 startete Aksnes mit der Single "Exist for Love" den Auftakt des nächsten Albums. Anfang September 2020 veröffentlichte Aksnes den Song "The Secret Garden" zur Neuverfilmung "Der geheime Garten". Im Oktober 2020 nahm Aurora Aksnes eine Coverversion "Thank U" (Original von Alanis Morissette) auf. Ende 2020 veröffentlichte sie den Titelsong "Stjernestøv" zur gleichnamigen, beim norwegischen Rundfunk Norsk rikskringkasting (NRK) ausgestrahlten Weihnachtsserie.

Am 7. Februar 2021 feierte das Lied "Runaway" seinen sechsten Geburtstag. Aufgrund des Ehrentages stellte Aksnes fünf weitere EPs aus ihren Songs zusammen. Im Frühjahr 2021 war das bereits 2015 veröffentlichte Lied "Runaway" auf Plattformen wie TikTok und Instagram erfolgreich. Dort wurde es als Hintergrundmusik für einen Filter benutzt. Durch diesen viralen Trend landete das Lied in den Spotify-Charts. Auf YouTube hatte es mit Stand Anfang 2025 679 Millionen Aufrufe.

Im Juli 2021 veröffentlichte Aurora Aksnes die zweite Single "Cure For Me" ihres anstehenden Albums. Das Lied gilt als Kritik an Konversionstherapien. Im Oktober 2021 brachte Aksnes die dritte Single "Giving in to the Love" aus heraus. Das Album "The Gods We Can Touch" wurde schließlich im Januar 2022 veröffentlicht. Im selben Monat brachten Aurora und Pomme zusammen "Everything Matters" heraus, wobei Pomme den französischen Teil des Liedes schrieb und einsang. Im November 2022 gewann sie beim norwegischen Musikpreis P3 Gull den P3-Preis. Zusammen mit „thatgamecompany“ hat AURORAS Konzert in „Sky-children of the light“ einen Guinness World Record aufgestellt. Für die Live-Action Serie "One Piece", die seit dem 31. August 2023 auf Netflix läuft, wurde das Lied "My Sails Are Set" von Sonya Belousova und Giona Ostinelli komponiert, in dem Aurora den Gesang übernahm. Zwischen November 2023 und März 2024 brachte Aurora drei weitere Singles heraus. Ihr fünftes Studioalbum "What Happened to the Heart?" wurde im Juni 2024 veröffentlicht.


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