Apsilon (* 4. April 1997 in Berlin-Schöneberg; bürgerlich Arda Yolci) ist ein deutscher Rapper aus Berlin-Moabit.
Apsilon wurde in Berlin-Schöneberg geboren und wuchs in Berlin-Moabit auf. Seine Großeltern waren als türkische Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Etwa mit 14 Jahren fing er an, Texte zu schreiben. Er absolvierte das Abitur mit einem Durchschnitt von 1,2 und begann ein Studium der Medizin an der Charité.
Nachdem der Rapper und Musikproduzent Ahzumjot über Twitter auf ihn aufmerksam geworden war, veröffentlichte Apsilon 2021 mit der Doppelsingle "Sport / Ich leb" sein Debüt über Four Music. Es folgten weitere Singles und im Januar 2022 schließlich die EP "Gast". Nach weiteren Singles mit den Berliner Rapper Xaver und der Rapperin Wa22ermann veröffentlichte er am 7. Oktober 2022 die "32 Zähne" EP. Im Mai 2023 folgte die "Blei" EP, die ein Feature mit Luvre47 enthält. Im Oktober 2024 veröffentlichte Apsilon sein Debütalbum "Haut wie Pelz", das Features mit Paula Hartmann, Boondawg, Blumengarten und Caney030 enthält.
Im Jahr 2021 hielt Apsilon einen TEDx-Vortrag zum Thema „Rassistische Normalität“ an der Universität Mannheim. Apsilon spielte 2022 unter anderem auf den Festivals Spektrum, Splash und About You Pangea Festival. In der Folge des ZDF Magazin Royale vom 17. November 2023 trat Apsilon mit seinem Song "Baba" auf.
Bei den Hiphop.de Awards 2023 erhielt Apsilon eine Auszeichnung in der Kategorie „Lyricist des Jahres National“. Im September 2025 trat Apsilon beim Soli-Konzert "Gemeinsam für Palästina" im Palladium in Köln auf, dessen Gewinn der Hilfsorganisation Cadus zugutekam. Bereits 2024 hatte er die Organisation mit einem Auftritt unterstützt.
Am 24. Juli 2026 veröffentlichte er sein zweites Studioalbum "Glanz Null", mit Features von Ikkimel, Summer Cem und Levin Liam.
Stil und Texte
In seinen Texten beschäftigt sich Apsilon häufig mit politischen Themen. Viele seiner Texte sind gesellschaftskritisch und behandeln Themenkomplexe wie Rassismus und Kapitalismus. Diese werden von Apsilon aus einer linken Perspektive beleuchtet und kritisiert.[3][4] Die Instrumentals sind zumeist dem Hip-Hop-Subgenre Trap zuzuordnen.[3]
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