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Alquin

Alquin sind eine niederländische Rockband der 1970er Jahre, die Mitte der 1990er Jahre wieder gegründet wurde.

Geschichte

Aus den Threshold Fear hervorgegangen, spielte die Gruppe zunächst auf den Spuren von Pink Floyd und Roxy Music. Elemente von Rock, Klassik und Jazz wurden verarbeitet. Nach erfolgreichen Live-Auftritten wurde Alquin - nach dem mittelalterlichen Gelehrten benannt - von Polydor unter Vertrag genommen.

1972 erschien eine erste LP, nach der zweiten im darauf folgenden Jahr wurde die Gruppe als „Trendsetter des Jahres“ in den Niederlanden ausgezeichnet. Auftritte im Liverpooler Cavern und Londoner Marquee Club folgten. Tourneen in Deutschland, England (mit Golden Earring) und Frankreich (als Vorgruppe zu The Who) folgten. Die dritte LP richtete sich gezielt auf den internationalen Markt aus.

Mit der Aufnahme von Michel van Dijk, der von Gruppen wie Brainbox und Ekseption her kam, als Lead-Sänger, wurde der Stil der Band deutlich rockiger. Das Album Nobody can wait forever wurde ein kommerzieller Erfolg, der jedoch Brüche innerhalb der Band nicht überdecken konnte. Nach einer Tour in den Niederlanden und der begleitenden Doppel-LP löst sich Alquin auf.

Im Jahr 1995 gab es ein Reunion-Konzert in Delft, woher die meisten der Gründungsmitglieder stammen. Nach einer anschließenden Tournee blieb die Gruppe zusammen und nahm neues Material auf.

Diskografie

Alben
1972: Marks
1973: Mountain queen
1975: Nobody can wait forever
1976: Best kept secret
1977: On tour
2005: Blue planet

Singles
1971 Sally Saddlepain / Thank me not (als Threshold Fear)
1973 You always van change / Hard Royce
1975 Wheelchair groupie / Mister widow
1975 Mister Widow / Stranger (nur in USA)
1975 Stranger (stereo) / stranger (mono) (nur USA-Promo)
1976 Fool in the mirror (single mix) / Bootlegs ballet

Ferndinand Bakker solo
1986: Themes from „Dr Himmelsleiter“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alquin


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