
Was lange währt, wird endlich gut – das gilt nicht nur für französische Kräuterliköre, nach denen sich Chartreuse Gerüchten zufolge benannten, sondern auch und vor allem für die Musik des Birminghamer Quartetts. Beseelt vom späten Isaac Hayes, von Cool Jazz und britischem Noir Pop, ist der Klang ihrer EPs introspektiv und nahbar, zeigt aber auch eine Poesie in Songs wie „Only You“ oder „Deep Fat“, die immer seltener zu werden scheint. [mehr anzeigen...]